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Offshore

Maßnahmen des BMF gegen Geldwäsche und Steuerflucht

Referenten: MR Mag. Josef Mahr / StB Prof. Dr. Stefan Bendlinger / MR Helmut Wiesenfellner und weitere ExpertInnen
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 460,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

Die Umsetzung von gesetzlichen Vorgaben erfordert u. a. auch eine Adaptierung der bestehenden Compliance-Systeme – und somit auch eine Änderung der Meldepflichten. In diesem Seminar werden Sie durch praktische Erfahrungen auf bestehende Gefahren aufmerksam gemacht. Sie erhalten praktische Hinweise, wie Sie mit Verdachtsmomenten umgehen und wie Sie sich ein ganzheitliches Bild Ihrer Kunden verschaffen, z. B. was wirtschaftliche Eigentümer, nationale Konto­verbindungen, nationale Kapitalzuflüsse und Kapitalabflüsse betrifft, welche möglichen Erklärungsansätze es für das ­Verhalten von Kunden gibt und wie optimal mit den Behörden kooperiert werden kann.


Steuervermeidungsstrategien multinationaler Konzerne und die aus der Aufdeckung der „Panama Papers“ gewonnenen Erkenntnisse haben das Thema Steuerplanung in ein schiefes Licht gerückt. G20, OECD und EU haben sich deshalb auf die Fahnen geheftet, Maßnahmen gegen Gewinnverschiebungen zu setzen und ihre Mitgliedstaaten dazu aufgefordert, ehestmöglich Abwehrmaßnahmen zu setzen. Dennoch ist Steuerplanung legal und ein von der Rechtsordnung anerkanntes Instrument, um Kosten zu senken. Erfahren Sie, wie Sie diesen Kostenfaktor optimieren können und welche Grenzen Sie dabei zu beachten haben.

  • Internationale Steuerplanung im Lichte der Panama Papers
    • Trends in der Unternehmensbesteuerung
    • Vorgaben von G-20/OECD und EU
      • Das BEPS-Projekt
      • Die Anti-BEPS-Richtlinie der EU
      • Stand der Umsetzung in Österreich
    • Steuerflucht und die Folgen
    • Prämissen erfolgreicher Steuerplanung
  • Geldwäsche 
    • Das Phänomen „Offshore-Business“ aus kriminalpolizeilicher Sicht unter Zugrundelegung von Beispielen  
    • Bestehende Schwierigkeiten bei der Durchführung von Geldwäscheermittlungen / Feststellung der Vortat / Feststellung des wirtschaftlichen Eigentümers 
    • Abgrenzungsprobleme: Geldwäsche – Korruption – Terrorismusfinanzierung – Steueroptimierung
    • Bankgeheimnis
    • Kooperationsdefizite
    • Durch Informationsaustausch und Steigerung der Transparenz führen diese Forderungen zu nationalen Gesetzesänderungen, die auf jeden Fall ­Auswirkungen auf die meldepflichtigen Berufsgruppen haben
  • Offshore
    • Bankwesengesetz, Neuregelung der Ausnahmen vom Bankgeheimnis: Für wen bestehen welche Meldeverpflichtungen?
    • Kontenregister- und Konteneinschaugesetz, Durchführungsverordnungen und Erlässe: Welche Daten werden gespeichert? Wer darf sie wann abfragen (innere/äußere Konteneinsicht)? Wie wird ein ­Abgefragter über eine Abfrage verständigt? Welche Rechte hat man?
    • Kapitalab- und -zuflüsse aus Liechtenstein und der Schweiz: Was wird gemeldet?
    • Internationaler Austausch von Bank- & Steuerdaten: Wie erfolgt der Informationsfluss von Kreditinstituten und Steuerbehörden an zuständige Abgabenbehörden innerhalb der OECD/EU-Länder?
  • GeschäftsführerInnen
  • LeiterInnen von Rechts- und Steuerabteilungen
  • SteuerberaterInnen / WirtschaftsprüferInnen
  • RechtsanwältInnen / NotarInnen
  • VertreterInnen von Banken
  • Controller und CFOs
Projektorganisation
 Evelyn Dachs,

Evelyn Dachs, Bakk.phil. MA

Seminarorganisation ed(at)ars.at

Tel: +43 1 713 80 24-58

Fax: +43 1 713 80 24-14

Konzeption
 Jeannine Fasching

Jeannine Fasching

Program Planner jeannine.fasching(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-72

Fax: +43 1 7138024-14

ARS Seminarzentrum
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1010 Wien

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e-Mail: office@ars.at

12.10.2017 / von 9.00 bis 17.00 Uhr
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