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Aktualisierte AMS-FAQ zu "Stunden mit Entgeltsfortzahlung fĂŒr sonstige Dienstverhinderungen"
geschrieben von: Wilhelm Kurzböck ()
Datum: 22. May 2020 14:33

Aktualisierte AMS-FAQ zu "Stunden mit Entgeltsfortzahlung fĂŒr sonstige Dienstverhinderungen"

GrundsĂ€tzlich dĂŒrfen fĂŒr nicht kurzarbeitsbedingte ArbeitszeitausfĂ€lle keine Ausfallstunden verrechnet werden.

Besteht ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung trotz Unterbleibens der Arbeitsleistung, sind diese Stunden von den ‚Normalarbeitszeitstunden laut Kollektivvertrag/Arbeitsvertrag‘ in Abzug zu bringen (Ausnahmeregelung bei Entgeltfortzahlung fĂŒr Krankheit/Unfall und bei Entgeltfortzahlung gemĂ€ĂŸ § 1155 ABGcool smiley.

FĂŒr Dienstverhinderungen mit einem Anspruch auf Entgeltfortzahlung, wie z.B. Pflegefreistellung, Arztbesuche, Behördenwege, infolge Grenzschließung oder QuarantĂ€ne im Ausland, Freistellung ohne COVID-19-Attest, und vergleichbare Zeiten dĂŒrfen somit keine Ausfallstunden geltend gemacht werden.

Diese zu entlohnende Normalarbeitszeitstunden sind im zeitlichen Ausmaß wie ohne Kurzarbeit im Eingabefeld ‚konsumierter Urlaub/konsumiertes Zeitguthaben‘ zu erfassen. Diese zu leistenden Stunden mit Entgeltfortzahlung werden daher bei der

Berechnung der Ausfallstunden wie geleistete Arbeitszeitstunden gewertet.

Anmerkung: in WPA 9/2020 erhalten Sie die aktuellen FAQ in Tabellenform.



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