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Bonuszahlungen in Banken - Vergütungsbestimmungen des BWG

Ausblick auf die europäische Rechtsentwicklung

Referenten: MMag. Dr. Markus Waldherr / Stefanie Eltmann , LL.B. (WU) / RA Mag. Walter Pöschl und weitere ExpertInnen
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 490,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

Die Vergütungsbestimmungen des BWG stellen umfangreiche regulatorische Anforderungen an die Ausgestaltung der Vergütungspolitik in Banken.


Die Vergütungsbestimmungen verpflichten Kreditinstitute dabei zur Festlegung und Anwendung einer Vergütungspolitik, welche die persönlichen Zielsetzungen der MitarbeiterInnen an die langfristigen Interessen ihres Instituts angleicht. Die ­Zuerkennung und Auszahlung variabler Vergütungsbestandteile (Bonuszahlungen, Prämien) setzt die Nachhaltigkeit der individuellen Leistung sowie eine solide wirtschaftliche Lage des gesamten Kreditinstituts voraus.


Das Seminar bietet eine umfassende Einführung in die Vergütungsbestimmungen des BWG, insbesondere wird vertieft auf den Anwendungsbereich (betroffene MitarbeiterInnen, Proportionalitätsgrundsatz etc.) sowie auf die adäquate Umsetzung der einzelnen Vergütungsgrundsätze (Bezahlung mit Aktien, Behaltefrist, fünfjährige Zurückstellung, Konsequenzen bei ­schlechter Finanz- und Ertragslage etc.) eingegangen.

  • Einleitung
    • Europarechtliche Grundlagen 
    • Systematische Einordnung im BWG
    • Vergütungsbestimmungen und Arbeitsrecht
    • Übergangsbestimmungen 
    • Umgehungsverbot 
    • Aufsichtsmaßnahmen 
  • Meldewesen
  • Anwendungsbereich 
    • Welche Art von Vergütung? 
    • Kreditinstitute und Kreditinstitutsgruppen 
    • Betroffene MitarbeiterInnenkategorien / „Identified Staff” 
    • Proportionalitätsgrundsatz
  • Vergütungsgrundsätze Governance 
    • Aufsichtsrat 
    • Vergütungsausschuss  
    • MitarbeiterInnen in Kontrollfunktion 
  • Vergütungsgrundsätze – Risikobegrenzung 
    • Verbot des „Goldenen Fallschirms“ 
    • Verhältnis fixer zu variabler Vergütung
    • Leistungsbeurteilung und Erfolgsmessung
    • Bezahlung mit Aktien
    • Behaltefrist von Aktien 
    • Fünfjährige Zurückstellung 
    • Ex-Post-Risikoadjustierung („Malus” und „Claw-back”)
    • Gestaltung von Vergütungsregeln (Betriebsvereinbarungen, allgem. Richtlinien, Einzelvereinbarungen, Unverbindlichkeitsvorbehalte etc.)
    • Konsequenzen bei schlechter Finanz- oder Ertragslage 
    • Institute mit staatlicher Unterstützung
  • Ausblick auf legistische Neuerungen auf EU-Ebene
  • MitarbeiterInnen in Personalabteilungen
  • Führungskräfte / Betriebsräte
  • MitarbeiterInnen in Banken (insb. Bereich Personal & Recht)
  • RechtsanwältInnen, BankprüferInnen
  • UnternehmensberaterInnen, Interessenvertretungen
Projektorganisation
 Nora Prochaska

Nora Prochaska

Seminarorganisation pn(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-29

Fax: +43 1 7138024-14

Konzeption
 Daniela Wastl,

Daniela Wastl, MA

Program Manager dw(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-72

Fax: +43 1 7138024-14

ARS Seminarzentrum
ARS Seminarzentrum
Schallautzerstraße 2-4
1010 Wien

Tel: +43 1 713 80 24

e-Mail: office@ars.at

26.03.2019 / von 9.00 bis 17.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
12 %
(per TN) ab 5 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
10 %
(per TN) ab 3 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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