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Das deutsche Bauvertragsrecht

Erste Erfahrungen mit der Novelle sowie deren Auswirkungen auf Österreich

Referenten: RA Ing. DDr. Hermann Wenusch / Dr. Thomas Hildebrandt
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 350,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

Seit dem 1.1.2018 sind erstmals der „Bauvertrag”, der „Verbraucherbauvertrag”, der „Architekten- und Ingenieurvertrag” sowie der „Bauträgervertrag” im deutschen Werkvertragsrecht gesetzlich geregelt.

Von zentraler Bedeutung sind die Bestimmungen über die Vertragsänderung einschließlich des Anordnungsrechts des Bestellers sowie die hierauf erfolgende Vergütungsanpassung. Darüber hinaus wird der Erlass einer einstweiligen ­gerichtlichen Verfügung in Streitigkeiten über das Anordnungsrecht geregelt. Beim Verbraucherbauvertrag werden eine Baubeschreibungspflicht des Unternehmers, eine verbindlich vereinbarte Bauzeit und ein zweiwöchiges Widerrufsrecht eingeführt.

Obwohl sich das deutsche Werkvertragsrecht schon seit jeher vom österreichischen unterschieden hat, wurde es in der ­Baupraxis immer wieder als gewisses „Vorbild” gesehen. So wurde der Grundsatz „Guter Preis bleibt guter Preis, schlechter Preis bleibt schlechter Preis” gleichsam importiert. Dieser Grundsatz steht jedoch ab nun im Widerspruch zum deutschen Recht!

Informieren Sie sich umfassend aus erster Hand über das neue deutsche Bauwerkvertragsrecht. Vermeiden Sie damit, durch ständige – nichts desto weniger falsche – Verweise auf „die deutsche Rechtslage“ in die Irre geleitet zu werden. Erfahren Sie, dass der Grundsatz „Guter Preis bleibt guter Preis“ nunmehr explizit dem deutschen Recht widerspricht und auch in Österreich ohne weiteres anzuwenden ist.

  • Die Novelle des BGB
    • Der Bauvertrag
      • Abschlagszahlungen
      • Abnahme 
      • Kündigung aus wichtigem Grund
      • Geltungsbereich des Bauvertrages
      • Änderungsvertrag, Anordnungsrecht des Bestellers
      • Vergütungsanpassung bei Anordnungen
      • Einstweilige Verfügung
      • Zustandsfeststellung bei Verweigerung der Abnahme
      • Schriftform der Kündigung
    • Der Verbraucherbauvertrag
    • Der Architekten- und Ingenieurvertrag
    • Änderung des Prozessrechtes
  • Der bisherige Einfluss des deutschen Rechts auf Österreich
  • Unterschiede zwischen dem deutschen und österreichischen Bauwerkvertragsrecht 
  • Der Grundsatz „Guter Preis bleibt guter Preis, schlechter Preis bleibt schlechter Preis“
  • Bauherrn
  • PlanerInnen
  • Bautechnische BeraterInnen
  • BauunternehmerInnen
  • LeiterInnen und MitarbeiterInnen in Rechtsabteilungen von Bauunternehmen
  • RechtsanwältInnen (Spezialrichtung: Bau)
  • Bausachverständige
Projektorganisation
 Christine Walser

Christine Walser

Seminarorganisation cw(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-26

Fax: +43 1 7138024-14

Konzeption
 Susanne Jäckel

Susanne Jäckel

Program Manager / Teamleitung sj(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-22

Mobil: +43 699 11 50 47 51

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ARS Seminarzentrum
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1010 Wien

Tel: +43 1 713 80 24

e-Mail: office@ars.at

31.01.2019 / von 9.00 bis 13.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
310 €
Gebühr ab der/dem 3. TeilnehmerIn eines Unternehmens
320 €
Gebühr für die/den 2. TeilnehmerIn eines Unternehmens
350 €
Gebühr für die/den 1. TeilnehmerIn eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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