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Deckungs- & Haftungsrücklass am Bau

Voraussetzungen der Inanspruchnahme vs. missbräuchliche Garantieinanspruchnahme

Referenten: Mag. Heinrich Lackner
Veranstaltungsform: Fachseminar

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Preis pro Teilnehmer € 440,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Wozu Sicherstellungen im Bauvertragsrecht?
    • Jedes Bauvorhaben bringt für die Beteiligten Risiken mit sich. Sicherstellungen können Risiken zwar nicht vermeiden, allerdings verbessern sie die Rechts­position erheblich, falls sich ein Risiko verwirklicht und es zu einer Störung der Vertragsabwicklung kommt!
    • Risiken im Bauvertragsrecht: Welche gibt es, und wer hat welches Risiko zu tragen?
    • Welche Rechtsfolgen treten ein, wenn sich ein Risiko verwirklicht und warum sind die jeweiligen Ansprüche oftmals nicht mehr wert, als „das Papier” auf dem der Vertrag gedruckt ist?
  • Sicherstellungen nach Pkt 8.7 ÖNORM B 2110
    • Die ÖNORM B 2110 ist die bedeutendste Vertragsnorm im österreichischen Bauvertragswesen. In Pkt. 8.7 enthält die ÖNORM B 2110 besondere Regelungen zu den vertraglichen Sicherheiten zwischen AG und AN.
    • Kaution, Deckungsrücklass und Haftungsrücklass: Welche Sicherheiten sind darunter zu verstehen und welche Regelungen sieht die ÖNORM B 2110 vor?
    • Praktische Tipps: Wann macht es Sinn, die Regelungen der ÖNORM B 2110 zu vereinbaren, worauf muss man achten und wann ist es besser, davon abzugehen?
  • Sicherstellung bei Bauleistungen nach § 1170b ABGB
    • Seit 01.01.2007 gibt es die Sicherstellung bei Bauleistungen nach § 1170b ABGB – immer noch sind viele Fragen offen!
    • Wer kann die Sicherstellung überhaupt verlangen, ab wann und in welcher Höhe?
    • Gilt § 1170b ABGB auch für Planer?
    • Was sind die Rechtsfolgen, wenn die Sicher­stellung nicht (rechtzeitig) geleistet wird und wie kann der AN diese für sich nutzen?
    • Das korrekte Sicherstellungsbegehren: „Standardschreiben” oder Stolperstein?
  • Leistungsverweigerung nach § 1052 ABGB und Zurückbehaltungsrecht am Werklohn
    • Wenn im Vertrag keine Regelungen getroffen wurden:  Das Leistungsverweigerungsrecht (§ 1052 ABGB) und das Zurückbehaltungsrecht am Werklohn können – als gesetzliche Sicherstellungsmittel genutzt werden.
    • Was sind die Voraussetzungen für das Zug-um-Zug Leistungsverweigerungsrecht nach § 1052 ABGB?
    • Unter welchen Voraussetzungen und in welchen Grenzen kann der AG den Werklohn zurückbehalten?
    • Warum sollte man sich im Streitfall nicht darauf verlassen?
  • Die Garantie als Sicherstellungsmittel
    • Die Garantie ist in der bauvertraglichen Praxis das Sicherstellungsmittel schlechthin! Aber was versteht man überhaupt unter einer – „abstrakten” – Garantie und was sind die Vorteile gegenüber anderen Sicherstellungsmitteln? Was sind die Nachteile?
    • Verschiedene Arten von Garantien – welche Garantie sichert welches Risiko?
    • Auf den Wortlaut kommt es an! Was bei der ­Umschreibung des Sicherstellungszwecks in der Garantie und bei der Inanspruchnahme zu beachten ist.
    • Was tun, wenn eine Garantie unberechtigt in Anspruch genommen wird? Welche Ansprüche bestehen gegenüber wem und wie lange hat man Zeit?

Das Seminar bietet einen praxisrelevanten Überblick über die wichtigsten Sicherstellungen im Bauvertragsrecht – ­
Deckungs- und Haftungsrücklass, Kaution (nach der ÖNORM B 2110), die Sicherstellung nach § 1170b ABGB und das ­Zurückbehaltungsrecht am Werklohn. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die abstrakte Garantie als Sicherstellungs­mittel gelegt.

Zahlreiche Beispiele veranschaulichen Ihnen die bauvertragliche Praxis und profitieren Sie von der Erfahrung unseres Experten!

  • Leitung von Mitarbeitenden in
    • Rechtsabteilungen in Bauunternehmen
    • Rechtsanwaltsbüros (Spezialrichtung: Bau)
  • Baumeister
  • Bauträger
  • Bausachverständige
  • Bautechniker
  • Architekturbüros
  • Ziviltechniker
  • Zivilingenieurbüros
Projektorganisation
 Christine Walser

Christine Walser

Seminarorganisation christine.walser(at)ars.at

Tel: +43 1 713 80 24-26

Fax: +43 1 713 80 24-14

Konzeption
 Silvia Hanyka

Silvia Hanyka

Program Manager silvia.hanyka(at)ars.at

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ARS Seminarzentrum
ARS Seminarzentrum
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1010 Wien

Tel: +43 1 713 80 24

e-Mail: office@ars.at

10.12.2019 / von 9.00 bis 15.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
390 €
Gebühr ab der/dem 3. TeilnehmerIn eines Unternehmens
400 €
Gebühr für die/den 2. TeilnehmerIn eines Unternehmens
440 €
Gebühr für die/den 1. TeilnehmerIn eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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