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Der Gewährleistungsprozess

Der Gewährleistungsberechtigte als Kläger und Beklagter

Referenten: Mag. Johann Guggenbichler
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 540,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Mangelbegriff
    • Subjektiver Mangelbegriff – vertraglich bedungene Eigenschaften
    • Objektiver Mangelbegriff – gewöhnlich vorausgesetze Eigenschaften
    • Allgemein anerkannte Regeln der Technik, Stand der Technik, Stand der Wissenschaft und Technik
    • Bedeutung von Werbeaussagen
    • Behauptungs- und Beweislast 
  • Gewährleistungsrechte im Prozess
    • Die Gewährleistungsbehelfe und ihr Verhältnis zueinander
    • Verbesserungs- und Austauschkosten – gespaltene Auslegung des Gewährleistungsrechts
    • Vermutung der Mangelhaftigkeit – Beweislastumkehr
    • Gewährleistungsberechtigte als KlägerInnen / Vorbringen und Klagebegehren
    • Gewährleistungsberechtigte als Beklagte / Klagebeantwortung – Einwendungen
    • Gewährleistungsfristen
    • Schadenersatz statt Gewährleistung 
  • Auswirkungen von Mängeln auf den Entgeltanspruch
    • Zurückbehaltungsrecht der beklagten KäuferInnen
    • Einwand mangelnder Fälligkeit von beklagten WerkbestellerInnen
  • Mangelschaden und Mangelfolgeschaden im Gewährleistungsprozess
  • Regressprozess von gewährleistungspflichtigen UnternehmerInnen
  • Besonderheiten im Konsumentenschutzrecht
  • Sonderregeln für VerbraucherInnen
  • Neueste OGH-Judikatur
  • Neueste EuGH-Judikatur

Ausgehend von der Darstellung und Analyse der rechtlichen Grundlagen der Gewährleistung und anhand zahlreicher aktueller Fälle aus der Rechtsprechung werden zentrale Fragen der Gewährleistung und typische Prozesssituationen aus  der Sicht von Kläger und Beklagtem, aber auch aus der Sicht des Richters und des Sachverständigen erörtert.

In diesem Zusammenhang wird auch auf die besondere Bedeutung des vorprozessualen Verhaltens der Parteien und auf die bestmögliche Vorbereitung auf einen Gewährleistungsprozess eingegangen. In ­weiterer Folge werden unterschiedliche ­Strategien für Klage und Klagebeantwortung unter Beachtung der Behauptungs- und Beweislastregeln diskutiert.

Einen weiteren Schwerpunkt des Seminars bildet eine Analyse des Zurückbehaltungsrechts des Gewährleistungs­berechtigten. Dabei wird nicht nur auf die Reichweite des Zurückbehaltungsrechts und dessen Begrenzung durch den ­Schikaneeinwand eingegangen, sondernRechtsanwältInnen, NotarInnen, RichterInnen

LeiterInnen und MitarbeiterInnen von Rechtsabteilungen

Bausachverständige

Bauhaupt- und Nebengewerbe

Kfz-Sachverständige | Kfz-Gewerbe

Gemeinnützige Bauvereinigungen es werden auch weitere Fallkonstellationen dargestellt, in welchen ein ­Zurückbehaltungsrecht trotz Mangelhaftigkeit der Leistung abgelehnt wird.

  • RechtsanwältInnen, NotarInnen, RichterInnen
  • LeiterInnen und MitarbeiterInnen von Rechtsabteilungen
  • Bausachverständige
  • Bauhaupt- und Nebengewerbe
  • Kfz-Sachverständige | Kfz-Gewerbe
  • Gemeinnützige Bauvereinigungen
Projektorganisation
 Ingrid Säckl

Ingrid Säckl

Seminarorganisation si(at)ars.at

Tel: +43 1 713 80 24-58

Fax: +43 1 7138024-14

Konzeption
Mag. Renate Kammerhofer

Mag. Renate Kammerhofer

Program Manager renate.kammerhofer(at)ars.at

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ARS Seminarzentrum
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e-Mail: office@ars.at

17.06.2019 / von 9.00 bis 17.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
30 %
(per TN) ab 5 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
10 %
(per TN) ab 3 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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