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Die Betriebsstätte im rechtlichen Wandel

MLI, BEPS und Besteuerung digitaler Geschäfte

Referenten: StB Prof. Dr. Stefan Bendlinger
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 370,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Unternehmensgewinne im IStG
    • Die Relevanz der Betriebsstätte
    • Im innerstaatlichen/zwischenstaatlichen StR
  • Die neue Betriebsstätte im OECD-MA 2017
    • BEPS, MLI, OECD-MA und OECD-MK 2017
    • Die feste Geschäftseinrichtung
    • Hilfsbetriebsstätten
    • Bauausführungen und Montagen
    • Dienstleistungsbetriebsstätten
    • Vertreterbetriebsstätten
    • Neueste Rechtsprechung und Verwaltungspraxis
  • Die Betriebsstätten-Ergebnisabgrenzung
    • Der “AOA” und „significant peoples functions”­
    • Aktuelle Rechtsprechung
    • Vermeidung doppelter Besteuerung
  • Digitale Betriebsstätten
    • Die neuesten Ansätze von OECD und EU
    • Hat die Anknüpfung an physische Präsenz ausgedient?
  • Steht ein Paradigmenwechsel im IStR bevor?

Die internationale Betriebsstättenbesteuerung hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Die von multinationalen Konzernen praktizierte Strategie Gewinne dort anfallen zu lassen, wo sie die geringstmögliche ­Steuerbelastung auslösen, hat die Staaten der Welt unter der Federführung von G20 und OECD dazu veranlasst im ­Rahmen des BEPS-Projektes Maßnahmen zu setzen und die internationale Gewinnaufteilung neu zu regeln. Dabei wurde unter anderem der für diese Gewinnaufteilung maßgebliche Betriebsstättenbegriff ins Visier genommen und erheblich erweitert. Der Ausnahmekatalog für Hilfsbetriebsstätten wurde faktisch gestrichen. Der Tatbestand der Vertreterbetriebsstätte wurde maßgeblich erweitert, sodass jedem international tätigen Unternehmen anzuraten ist seine Vertriebsstrukturen einem steuerlichen Gesundheitscheck zu unterziehen. Die ersten BEPS-konformen DBA sind in Österreich Anfang 2019 wirksam geworden. Auch die Betriebsstätten-Ergebnisabgrenzung folgt neuen Grundsätzen, die allerdings von einzelnen Staaten völlig unterschiedlich interpretiert werden und damit Doppelbesteuerung auslösen.

Zusätzlich haben die niedrigen Steuerquoten der (vorwiegend US-amerikanischen) IT-Giganten Europa dazu veranlasst, den Tatbestand einer „digitalen” (virtuellen) Betriebsstätte einzuführen, um auf deren Gewinne zugreifen zu können. In Abkehr von dem traditionellen Grundsatz, dass die Besteuerung ausländischer Unternehmen einer physischen Präsenz bedarf, soll künftig eine signifikante digitale Präsenz ausreichen, um Unternehmen der Digital Economy besteuern zu ­können. Einzelne Staaten haben dazu bereits innerstaatliche Maßnahmen gesetzt und Richtlinienvorschläge der EU sind in ­Ausarbeitung. 

Informieren Sie sich an einem halben Tag über die aktuellen Entwicklungen der Betriebsstättenbesteuerung.

  • LeiterInnen und MitarbeiterInnen von Finanz- und Steuerabteilungen
  • WirtschaftsprüferInnen, SteuerberaterInnen 
  • GeschäftsführerInnen, Vorstände
  • UnternehmensberaterInnen
  • RechtsanwältInnen
  • Rechtsabteilungen
Projektorganisation
 Christine Walser

Christine Walser

Seminarorganisation cw(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-26

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Konzeption
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Mag. Martina Lehner

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e-Mail: office@ars.at

03.06.2019 / von 9.00 bis 13.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
12 %
(per TN) ab 5 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
10 %
(per TN) ab 3 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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