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Die Betriebsstätte im rechtlichen Wandel

MLI, BEPS und Besteuerung digitaler Geschäfte

Referenten: StB Prof. Dr. Stefan Bendlinger
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 370,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

Die internationale Betriebsstättenbesteuerung hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Die von multinationalen Konzernen praktizierte Strategie Gewinne dort anfallen zu lassen, wo sie die geringstmögliche ­Steuerbelastung auslösen, hat die Staaten der Welt unter der Federführung von G20 und OECD dazu veranlasst im ­Rahmen des BEPS-Projektes Maßnahmen zu setzen und die internationale Gewinnaufteilung neu zu regeln. Dabei wurde unter anderem der für diese Gewinnaufteilung maßgebliche Betriebsstättenbegriff ins Visier genommen und erheblich erweitert. Der Ausnahmekatalog für Hilfsbetriebsstätten wurde faktisch gestrichen. Der Tatbestand der Vertreterbetriebsstätte wurde maßgeblich erweitert, sodass jedem international tätigen Unternehmen anzuraten ist seine Vertriebsstrukturen einem steuerlichen Gesundheitscheck zu unterziehen. Auch die Betriebsstätten-Ergebnisabgrenzung hat neuen Grundsätzen zu folgen.


Zusätzlich haben die niedrigen Steuerquoten der (vorwiegend US-amerikanischen) IT-Giganten Europa dazu veranlasst, den Tatbestand einer „digitalen“ (virtuellen) Betriebsstätte einzuführen, um auf deren Gewinne zugreifen zu können. In Abkehr von dem traditionellen Grundsatz, dass die Besteuerung ausländischer Unternehmen einer physischen Präsenz bedarf, soll künftig eine signifikante digitale Präsenz ausreichen, um Unternehmen der Digital Economy besteuern zu ­können. Einzelne Staaten haben dazu bereits innerstaatliche Maßnahmen gesetzt und Richtlinienvorschläge der EU sind in ­Ausarbeitung. 


Informieren Sie sich an einem halben Tag über die aktuellen Entwicklungen der Betriebsstättenbesteuerung.

  • Unternehmensgewinne im internationalen Steuerrecht
    • Die Relevanz des Betriebsstättenbegriffs
    • Die Betriebsstätte im innerstaatlichen Steuerrecht
    • Die Betriebsstätte im DBA-Recht
  • Der Betriebsstättenbegriff i.Z.m. dem Update des OECD-Musterabkommens 2017
    • BEPS, MLI und das Update des OECD-MA 2017
    • Feste Geschäftseinrichtungen
    • Hilfsbetriebsstätten
    • Bauausführungen, Montagen, Dienstleistungen
    • Vertreterbetriebsstätten
    • Strategien zur Vermeidung „ungewollter” Betriebsstätten
  • Betriebsstätten-Ergebnisabgrenzung nach dem „AOA“
    • Das Dogma der „significant peoples functions”
    • Hat der „AOA” ausgedient?
    • Tipps und Empfehlungen zur Ergebnisermittlung von Betriebsstätten
  • Digitale Betriebsstätten
    • Besteuerungsversuche der „Digital Economy”
    • Maßnahmen auf Ebene der G20/OECD und EU
    • Der Gewinn einer digitalen Betriebsstätte
  • Ausblick: Steht ein Paradigmenwechsel im IStR bevor?
  • LeiterInnen und MitarbeiterInnen von Finanz- und Steuerabteilungen
  • WirtschaftsprüferInnen, SteuerberaterInnen 
  • GeschäftsführerInnen, Vorstände
  • UnternehmensberaterInnen
  • RechtsanwältInnen
  • Rechtsabteilungen
Projektorganisation
 Christine Walser

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Konzeption
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e-Mail: office@ars.at

17.10.2018 / von 9.00 bis 13.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
12 %
(per TN) ab 5 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
10 %
(per TN) ab 3 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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