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Einwilligung und Aufklärung in der Medizin

Rechtliche Grundlagen, Voraussetzungen & Sonderbestimmungen

Referenten: Univ.-Prof. DDr. Christian Kopetzki
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 460,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Einwilligung: Einwilligungsfähigkeit, Kriterien, stellvertretende Einwilligung (insbesondere Eltern, Erwachsenenvertreter)
  • Neues Erwachsenenschutzrecht ab Juli 2018
  • Formvorschriften und Dokumentationspflichten
  • Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
  • Behandlungsabbruch und Sterbehilfe
  • Behandlung ohne Einwilligung?
  • Behandlungspflichten und Zwangsbehandlung
  • Aufklärung: Arten, Form, Umfang und Intensität
  • Aufklärung Dritter und Geheimnisschutz
  • Zeitpunkt der Aufklärung/Wer hat aufzuklären?
  • Nutzung menschlicher Körpersubstanzen
  • Sonderregeln, z. B.
    • Klinische Prüfung
    • Fortpflanzungsmedizin
    • Genanalyse
    • Pränatal- und Präimplantationsdiagnose
    • Blutsicherheitsrecht
    • Psychiatrische Unterbringung
    • Schwangerschaftsabbruch
    • Organ- und Gewebespende
  • Haftungsfolgen bei Einwilligungs- und Aufklärungsmängeln
  • Neue Tendenzen in der Judikatur des OGH
  • Neue internationale Entwicklungen

Eine korrekte Einwilligung und Aufklärung („informed ­consent“) gehören zu den zentralen rechtlichen Voraussetzungen jeder medizinischen Behandlung. Nicht zuletzt im Arzthaftungsverfahren spielt der Vorwurf eines ­Aufklärungsfehlers (und damit meist verbunden auch eines Einwilligungsmangels) eine zunehmende und nicht zu unterschätzende Rolle.

Da die näheren Kriterien der Aufklärung und Einwilligung aber gesetzlich nur ansatzweise geregelt sind, kommt der einschlägigen Rechtsprechung des OGH eine große Bedeutung zu.
In jüngerer Zeit hat der Gesetzgeber allerdings häufig ­Sonderbestimmungen erlassen, sei es für bestimmte Teilbereiche der Medizin (z. B. klinische Prüfungen von ­Arzneimitteln) oder für die Behandlung bestimmter ­Personengruppen (z. B. das KindschaftsrechtsänderungsG 2001 über die Einwilligung Minderjähriger). Gravierende Änderungen erfolgen ab Juli 2018 durch das 2. ErwachsenenschutzG, das die Vertretung für nicht entscheidungsfähige volljährige Personen grundlegend reformiert und die bisherige Sachwalterschaft beseitigt.

Verschaffen Sie sich in diesem Seminar einen umfassenden Überblick über die aktuelle Rechtslage!

DFP-Punkte wurden beantragt und können nach Approbation direkt auf Ihr „mein dfp“-Fortbildungskonto ­gutgeschrieben werden.

  • ÄrztInnen in Krankenanstalten | Ärztliche LeiterInnen | VerwaltungsdienstleiterInnen
  • JuristInnen in Krankenanstalten / bei Krankenanstaltenträgern
  • PflegedienstleiterInnen | Niedergelassene ÄrztInnen
  • RechtsanwältInnen | Interessenvertretungen | PatientenanwältInnen
  • SachwalterInnen bzw. ErwachsenenvertreterInnen | BewohnervertreterInnen
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01.10.2019 / von 9.00 bis 17.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
12 %
(per TN) ab 5 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
10 %
(per TN) ab 3 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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