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Gewährleistung & Schadenersatz im Wohnungseigentum

Voraussetzungen für die wirksame Durchsetzung von Ansprüchen im WE (Aktiv-/Passivlegitimation)

Referenten: Mag. Christoph Rechberger
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 340,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Abgrenzung ordentliche und außerordentliche Verwaltung am Beispiel Geltendmachung von Gewährleistungs- & Schadenersatzansprüchen
  • Abgrenzung Verwaltungsangelegenheiten von Verfügungen
  • Geltendmachung von Gewährleistungs- und (vertraglichen) Schadenersatzansprüchen wegen Mängeln an allgemeinen Teilen der Liegenschaft
    • Durchsetzung durch den/die einzelne/n Wohnungs­eigentümerIn gegen den Bauträger
      • Erfordernis des Mehrheitsbeschlusses und Ausnahmen
      • Bestimmtheit des Mehrheitsbeschlusses i.Z.m. der Wahl des Gewährleistungsbehelfs
      • Schadenersatzanspruch auf anteiliges Deckungs­kapital / Vorschuss auf Deckungskapital-Zuspruch fiktiver Sanierungskosten
    • Durchsetzung durch die EigentümerInnengemeinschaft in Folge Abtretung
      • Vertragliches Abtretungsmodell nach § 18 Abs. 2 WEG und Judikatur
      • Erfordernis der Annahmeerklärung
  • Typische zivilrechtliche und zivilprozessuale Fragestellungen
    • Beginn der relativen und absoluten Verjährungsfrist
    • Haftung des Bauträgers für das Fehlverhalten von BaumeisterInnen / Generalunternehmen nach § 1313a ABGB
    • (Un-)Zulässigkeit des Einwands der Unverhältnismäßigkeit der Verbesserung durch den gewährleistungspflichtigen Bauträger
    • Abtretung von Schadenersatzansprüchen durch den/die VoreigentümerIn
  • Geltendmachung deliktischer Schadenersatzan­sprüche
    • Geltendmachung deliktischer Schadenersatz­ansprüche durch die EigentümerInnengemeinschaft gegen den/die SchädigerIn, einzelne Wohnungs­eigentümerInnen, StörerInnen etc.
    • Geltendmachung deliktischer Schadenersatz­ansprüche gegen die EigentümerInnengemeinschaft
      • Verletzung Wegesicherungspflicht / Stürze auf Außenflächen
      • Schadenersatzansprüche gegen die EigG durch den/die einzelne/n WohnungseigentümerIn

Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüche im Wohnungseigentum erfordern in der Praxis häufig eine gerichtliche Geltendmachung. Damit nicht der/die „Falsche” als KlägerIn auftritt oder geklagt wird, nicht „zu viel” eingeklagt wird und um zu klären, wann eine erfolgreiche Geltendmachung eine Beschlussfassung der EigentümerInnengemeinschaft erfordert, ist die Kenntnis der diesbezüglich umfangreichen Judikatur notwendig.

Das Seminar setzt an der Schnittstelle von Wohnungseigentumsrecht und Allgemeinem Zivil- sowie Zivilprozessrecht an und behandelt die spezifischen Voraussetzungen und die typischen Schwierigkeiten bei der Geltendmachung von ­Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüchen im Wohnungseigentum (v. a. was Baumängel sowie Sach- und Personenschäden betrifft). Es werden unrichtige Rechtsstandpunkte bezüglich Aktiv- und Passivlegitimation beleuchtet, die in der Praxis oftmals von ­beteiligten Personen (Hausverwaltungen, Bauträgern, WohnungseigentümerInnen, RechtsanwältInnen) ­eingenommen werden und somit für diese ein nicht unerhebliches Haftungsrisiko darstellen. Unser Experte erörtert mit den TeilnehmerInnen außerdem Fragen des Allgemeinen Zivilrechts, die typischerweise im Zusammenhang mit der Geltendmachung derartiger Ansprüche stehen (Verjährungsproblematik, Voraussetzungen für die Wirksamkeit einer Zession, Erfüllungsgehilfenhaftung, Einwand der Unverhältnis­mäßigkeit der Verbesserung).

Lernen Sie, welche Voraussetzungen für die wirksame Durchsetzung von Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüchen im Wohnungseigentum notwendig sind:

  • gegen Werkunternehmen, Bauträger, StörerInnen / SchädigerInnen etc. (Aktivlegitimation) durch die EigentümerInnengemeinschaft bzw. einzelne WohnungseigentümerInnen
  • gegen die EigentümerInnengemeinschaft durch geschädigte Dritte oder einzelne WohnungseigentümerInnen
  • gegen einzelne WohnungseigentümerInnen / sonstige SchädigerInnen durch die EigentümerInnengemeinschaft (Passivlegitimation)
  • gegen die Hausverwaltung durch geschädigte WohnungseigentümerInnen.
  • Hausverwaltungen
  • Bauträger
  • Gemeinnützige Wohnbaugesellschaften (Rechts- und Bauabteilungen)
  • WohnungseigentümerInnen
  • Wohnungseigentumsorganisationen
  • Werkunternehmen
  • RechtsanwältInnen und NotarInnen
Projektorganisation
 Julia Haindl

Julia Haindl

Seminarorganisation julia.haindl(at)ars.at

Tel: +43 1 713 80 24-27

Fax: +43 1 713 80 24-14

Konzeption
 Michaela Pelzelmayer

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e-Mail: office@ars.at

19.06.2020 / 09:00-13:00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
295 €
Gebühr ab der/dem 3. TeilnehmerIn eines Unternehmens
310 €
Gebühr für die/den 2. TeilnehmerIn eines Unternehmens
340 €
Gebühr für die/den 1. TeilnehmerIn eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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