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Heimaufenthaltsgesetz aktuell

Anwendungsbereiche, Freiheitsbeschränkung, Haftungsfragen - neue Kontrollmechanismen nach OPCAT

Referenten: Univ.-Prof. DDr. Christian Kopetzki
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 450,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Neue Kontrollmechanismen für Freiheitsbeschränkungen nach dem Fakultativprotokoll zum UN-Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (OPCAT) ab Juli 2012
  • Ausweitung des HeimAufG auf Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ab Juli 2018
  • Historische Entwicklung des Pflegeheimrechts
  • Kompetenzlage, insbesondere im Hinblick auf die Rechtsprechung des VfGH zum Pflegeheimrecht
  • Grundrechte von Heimbewohnern/-bewohnerinnen, insbesondere das Recht auf persönliche Freiheit
  • Verhältnis des HeimAufG zum neuen Erwachsenenschutzrecht
  • Das HeimAufG im Überblick – Was ändert sich?
  • Auf welche Einrichtungen ist das HeimAufG anwendbar?
  • Anwendungsbereich in Krankenanstalten
  • Wann liegt eine Freiheitsbeschränkung im Sinne des HeimAufG vor?
  • Zulässigkeitsvoraussetzungen für Freiheitsbeschränkungen
  • Anordnungsbefugnisse und Dokumentationspflichten
  • Rechtliche Stellung der Sachwaltervereine bzw. Erwachsenenschutzvereine
  • BewohnervertreterInnen – Aufgaben und Befugnisse
  • Rechtliche Stellung der Sachwaltervereine
  • Gerichtliche Überprüfung von Freiheitsbeschränkungen
  • Bedeutung der Judikatur
  • Aktuelle Haftungsbestimmungen für Heimträger
  • Haftung des Personals und Regress
  • Rechtslage bei Freiheitsbeschränkungen außerhalb des Anwendungsbereiches des HeimAufG
  • Neue Rechtsmittelentscheidungen zum HeimAufG
  • HeimAufG-Novelle 2010
  • HeimAufG-Novelle 2017

Nachdem das Heimaufenthaltsgesetz (HeimAufG) nach jahrelangen kontroversen Diskussionen vor Jahren endlich in Kraft getreten ist und 2010 umfassend novelliert wurde, liegt inzwischen eine umfassende Rechtsprechung vor. Ab Juli 2018 werden weitere gesetzliche Änderungen wirksam, vor allem wird der Geltungsbereich des HeimAufG auf Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ausgedehnt.

Lange Zeit war das Problem der Freiheitsbeschränkung in Heimen in einer Grauzone angesiedelt, Bewegungseinschränkungen durch Fremdbestimmung stehen in der Pflege jedoch auf der Tagesordnung – die einschlägige Bundesgesetz­gebung orientierte sich bei der Regelung dieser Thematik schließlich inhaltlich am Unterbringungsrecht. Detaillierte ­Kenntnisse der geltenden Bestimmungen sowie der aktuellen Judikatur sind für die tägliche Praxis im Zusammenhang mit Heimen und Krankenanstalten unerlässlich. Zweifelsfragen gilt es vorab rechtzeitig abzuklären.


Informieren Sie sich umfassend über die geltende Rechtslage sowie aktuelle gesetzliche Entwicklungen und vermeiden Sie somit präventiv Haftungsfolgen! 


DFP-Punkte wurden beantragt und können nach Approbation direkt auf Ihr „mein dfp“-Fortbildungskonto ­gutgeschrieben werden.

  • HeimleiterInnen, PflegedirektorInnen, PflegedienstleiterInnen | Führungskräfte in der Altenbetreuung
  • Pädagogische LeiterInnen von Behinderteneinrichtungen
  • SachwalterInnen bzw. ErwachsenenvertreterInnen, BewohnervertreterInnen | Konsumentenschutzorganisationen
  • Landes-PatientenanwältInnen/Patientenvertretungen | MitarbeiterInnen der Seniorenverbände
  • ÄrztInnen
  • RechtsanwältInnen & NotarInnen | JuristInnen in Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen, bei Heimträgern & Ärztekammern
  • Heimaufsichtsbehörden, MitarbeiterInnen der Landesregierungen | Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
Projektorganisation
 Gudrun Sochor,

Gudrun Sochor, MA

Seminarorganisation gu(at)ars.at

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Konzeption
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Priska Würstl, BA

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ARS Seminarzentrum
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e-Mail: office@ars.at

27.05.2019 / von 9.30 bis 17.30 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
12 %
(per TN) ab 5 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
10 %
(per TN) ab 3 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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