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Internationale Konzernsteuerplanung

Betriebsstätte "post BEPS" / aktuelle Judikatur / OECD-Entwicklungen

Referenten: StB Prof. Dr. Stefan Bendlinger / Hon.-Prof. MR Dr. Helmut Loukota / Mag. Bernhard Renner
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 480,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Die Betriebsstätte „post BEPS“ Auswirkungen auf globale Vertriebsorganisationen
    • Direktgeschäft, Handelsvertreter, Repräsentanz
    • Konsignations- und Auslieferungslager
    • Die „neue Betriebsstätte“ nach dem MLI
    • BEPS Action 7 und die Verlagerung Steuersubstrat
    • Neue Steuerrisiken und mögliche Gegenreaktionen
  • Aktuelle Judikatur und Verwaltungspraxis zum Konzernsteuerrecht, z.B.
    • Ausschüttungen
    • Einlagen
    • Gruppenbesteuerung
    • Beteiligungserträge
  • Post BEPS Highlights der OECD-Transfer Pricing Guidelines 2017
    • Die rechtliche Bedeutung für die Konzernsteuerplanung in Österreich
      • Verhältnis zu den österreichischen Verrechnungspreisrichtlinien
      • Auslegungsdirektiven zu Artikel 9 DBA sowie zu § 6 Z 6 EStG und §§ 21, 22, 24 BAO
    • OECD-konforme Konzernsteuerplanung mit Immaterialgütern
      • Vorrang der wirtschaftlichen Betrachtungsweise
      • Die OECD-Kriterien für die Ertragszurechnung
      • Fallstudien
    • Relevanz der Konzernsynergien für den Fremdvergleich
      • Abgrenzung zu entgeltpflichtigen Konzernunterstützungen
      • Konfliktlage mit Datenbankstudien
      • Fallstudie: Zentralisierung des Konzerneinkaufes
      • Negative Konzernsynergien
    • Auswirkungen des MLI-Übereinkommens auf die Konzernbesteuerung
      • Gegenberichtigungen
      • Schiedsverfahren

Grenzüberschreitende Geschäfte haben auch im Ausland steuerliche Folgen. Im Bereich des Ertragssteuerrechts vor allem dann, wenn die Auslandstätigkeit zur Begründung einer Betriebsstätte führt. Der Begriff der Betriebsstätte ist Maßstab für die vom DBA-Recht geforderte Intensität geschäftlichen Engagements, ab dem es einem Staat möglich ist, ausländische Unternehmen zu besteuern. Im Zuge der Neukommentierungen des OECD-MA wurde der Betriebsstättenbegriff erweitert und durch BEPS Action 7 weiter aufgeweicht. Auch die von der OECD durch den „Authorized OECD Approach” gewünschte Angleichung der Betriebsstätten-Ergebnisermittlung an die Ergebnisaufteilung zwischen verbundenen Unternehmen stellt SteuerpraktikerInnen vor besondere Herausforderungen.

In diesem Seminar werden auch jene Probleme ausführlich behandelt, die sich bei der Gewinnabgrenzung verbundener, rechtlich selbständiger Unternehmen ergeben, insbesondere in Zusammenhang mit verdeckten Ausschüttungen und verdeckten Einlagen. Ein besonderer Akzent wird hierbei auf die wichtigsten Neuerungen der diesjährigen Revision der OECD Transfer Pricing Guidelines gelegt. Erfahren Sie aus erster Hand, wohin sich das internationale Steuerrecht entwickelt und welche Folgen diese Entwicklungen für in Österreich ansässige, grenzüberschreitend tätige Unternehmen haben.

  • WirtschaftsprüferInnen und SteuerberaterInnen
  • SteuerexpertInnen im Unternehmen
  • GeschäftsführerInnen
  • Führungskräfte des Finanz- und Rechnungswesens
  • Konzernstrategen, ControllerInnen
  • RechtsanwältInnen, NotarInnen
Projektorganisation
 Christine Walser

Christine Walser

Seminarorganisation cw(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-26

Fax: +43 1 7138024-14

Konzeption
 Priska Würstl,

Priska Würstl, BA

Program Manager pw(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-75

Fax: +43 1 7138024-14

ARS Seminarzentrum
ARS Seminarzentrum
Schallautzerstraße 2-4
1010 Wien

Tel: +43 1 713 80 24

e-Mail: office@ars.at

03.12.2019 / von 9.00 bis 17.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
12 %
(per TN) ab 5 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
10 %
(per TN) ab 3 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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