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Medienrecht in der Praxis

Ansprüche nach dem Mediengesetz & ihre Durchsetzung vor Gericht

Referenten: Mag. Dr. Stefan Apostol
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 540,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Persönlichkeitsschutz gegen mediale Berichterstattung
    • Üble Nachrede, Beschimpfung, Verspottung, Verleumdung
    • Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches
    • Schutz vor Bekanntgabe der Identität in besonderen Fällen
    • Schutz der Unschuldsvermutung
    • Schutz vor verbotener Veröffentlichung
    • Einzuwendende Ausschlussgründe der §§ 6 ff MedienG
    • Wahrnehmung journalistischer Sorgfalt
  • Durchsetzung & Bekämpfung von Ansprüchen
    • Privatanklage und Strafanzeige
    • Selbständiges Entschädigungsverfahren nach § 8a MedienG
    • Veröffentlichung einer Mitteilung 
    • über das Verfahren nach § 37 MedienG
    • Urteilsveröffentlichung
    • Gegendarstellung samt nachträglicher Fortsetzung des Verfahrens
    • Nachträgliche Mitteilung über den Ausgang des Verfahrens
    • Gerichtliche Anordnung der Veröffentlichung und Durchsetzung derselben
    • Einziehung und Beschlagnahme
  • Verfahrensrelevante Besonderheiten
    • Entschädigung und Geldbuße als immaterieller Schadenersatz sui generis
    • Ergänzende Verfahrensbestimmungen
    • Medien und Medieninhaber
    • Antragsgegner und Haftungsbeteiligte
    • Zuständigkeit der Gerichtshöfe
    • Selbstvertretung und Machthaber
    • Fristen
  • Kostenrecht
    • Verzeichnung der Kosten nach RATG
    • Obsiegensquoten?
    • Kostenbestimmungsverfahren
    • Einschaltungsentgelte
  • Aktuelle Judikatur und Fallbeispiele aus dem Praxisalltag

Besonders aufgrund der schnellen Entwicklung der (neuen) Medien kann es im Medienrecht oft zu Unklarheiten kommen. In diesem Seminar werden die medienrechtlichen Ansprüche zu Ihrer individuellen Handhabung in der Praxis vermittelt. 


Wie und mit welchen Ansprüchen kann man sich gegen welche Eingriffe zur Wehr setzen? Welche ­prozessualen Fallen und Fehler treten häufig auf? Wie lassen sie sich vermeiden?


Im Seminar sollen die Anspruchsgrundlagen samt vorprozessualen und gerichtlichen Durchsetzungsmöglichkeiten nach dem Mediengesetz aufgezeigt und eine Sensibilisierung für Rechtsverletzungen durch mediale Veröffentlichungen erreicht werden. Erfahren Sie, wie Sie sich bei einer Rechtsverletzung prozessual richtig zur Wehr setzen beziehungsweise wie Sie die Begehung dieser vermeiden können. 


Eingegangen wird dabei auch auf die aktuellste Judikatur und die neuesten Entwicklungen im Medienrecht. 


Anhand von Fallbeispielen aus dem Praxisalltag und aktuellen Fällen aus der Rechtsprechung werden die Ansprüche nach dem ­Mediengesetz aufgezeigt und ihre prozessual richtige Durchsetzung bzw. Bekämpfung erläutert.

  • RechtsanwältInnen, RechtsanwaltsanwärterInnen, StaatsanwältInnen und RichterInnen
  • GeschäftsführerInnen, FirmeninhaberInnen und PressesprecherInnen von Unternehmen, die sich gegen unrechtmäßige mediale Veröffentlichungen zur Wehr setzen möchten
  • JournalistInnen, die Verletzungen des Mediengesetzes vermeiden wollen
Projektorganisation
 Ingrid Säckl

Ingrid Säckl

Seminarorganisation si(at)ars.at

Tel: +43 1 713 80 24-58

Fax: +43 1 7138024-14

Konzeption
Mag. Renate Kammerhofer

Mag. Renate Kammerhofer

Program Manager renate.kammerhofer(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-35

Fax: +43 1 7138024-14

ARS Seminarzentrum
ARS Seminarzentrum
Schallautzerstraße 2-4
1010 Wien

Tel: +43 1 713 80 24

e-Mail: office@ars.at

17.09.2019 / von 9.00 bis 17.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
12 %
(per TN) ab 5 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
10 %
(per TN) ab 3 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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