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Objektsicherheitsprüfungen für Gebäude gemäß ON B 1300/B 1301 inkl. Musterbeispiel eines Prüfplans

Bauliche, technische & organisatorische Vorkehrungen, Brandschutz u. v. m.

Referenten: DI Günter Zowa / RA Mag. Reinhard Prugger
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 460,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Betreiberverantwortung & Organisationsverschulden
  • Gefahren aus der Gebäude- bzw. Anlagensubstanz
  • Bauliche, technische und organisatorische Ansätze zur Gefahrenvermeidung
  • Gesundheits- und Umweltschutz
    • Hygiene
    • Kontaminationen von Personen und Umwelt
    • Emissionen
  • Intrusionsschutz vs. Fluchtwege
  • Musterbeispiel „Objektbezogener Prüfplan einer Wohnhausanlage“
  • Zweck von Normen – Rechtsnatur – Rechtsverbindlichkeit
  • Anwendungsbereich ON B 1300 – Unterschiede B 1301
  • Pflichten des „Gebäudehalters“ nach zivil- und verwaltungsrechtlichen Vorschriften
    • ABGB, MRG, WEG, WGG
    • Bauordnung, Aufzugsgesetze
  • Kostenüberwälzung B 1300/B 1301
  • Gebäudehalterhaftung mit Fallbeispielen
    • Verantwortlichkeiten – Übertragung
    • Pflichten der Beteiligten
    • Rechtsfolgen bei Sorgfaltsverstoß
  • Strafrechtliche Verantwortung bei Sorgfaltsverstoß
  • Möglichkeiten der Haftungsvermeidung

EigentümerInnen von Wohngebäuden tragen eine besondere Verantwortung für die Sicherheit und die Gesundheit in ihren Gebäuden. Sie müssen dafür sorgen, dass von ihrem Eigentum keine Gefahr für die Sicherheit von Personen oder deren Eigentum ausgeht.


Objektsicherheitsprüfungen waren und sind stets Bestandteil der Verkehrssicherungspflichten für Wohngebäude. Bedingt durch die erstmalige Auflage der ÖNORM B 1300 per 1.11.2012 bzw. der ÖNORM B 1301 per 15.04.2016 besteht nunmehr für diese Kontrollen ein sogenannter Stand der Technik. Demnach beinhalten Objektsicherheitsprüfungen neben der ­klassischen Sicherstellung der bautechnischen Verkehrssicherheit – also der Sicherstellung, dass keiner durch herabfallende Objekte, umstürzende Bauteile oder unebene ­Verkehrsflächen gefährdet wird – weitaus mehr Aspekte. Beispielsweise müssen auch Aspekte des ­inner­betrieblichen Brandschutzes (insb. Eigenkontrollen), Hygiene (insb. Legionellen) sowie Themen der Zutrittssicherheit verpflichtend ­behandelt werden. Zusätzlich gilt es, die Einhaltung aller Verpflichtungen zur Kennzeichnung aus den verschiedenen ­Regelwerken (z. B. Stellplatzkennzeichnung, Rauchgasfänge, Steigleitungen, etc.) sicherzustellen.


Des Weiteren beinhaltet eine fachgerechte Objektsicherheitsprüfung präventive Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung. Anhand der vorhandenen Gebäudeausstattung und nach den jeweiligen Bescheidauflagen ist gemäß ÖNORM B 1300 / B 1301 ein individueller objektbezogener Prüfplan zu erstellen. Für alle Aufgaben gemäß Prüfplan sind aufgrund der Betreiber­verantwortung entsprechend verantwortliche Stellen zu benennen. Diesbezüglich empfiehlt es sich hierbei, primär ­vorhandene Lieferantenverträge zu konkretisieren und darüber hinaus für weitere Tätigkeiten so genannte Objektsicherheitsprüfer für Verkehrssicherheit, Brandschutzeigenkontrollen, Hygiene und Zutrittssicherheit zu beauftragen. 


Bei der Auswahl der Lieferanten ist aufgrund der Sorgfaltsverantwortung des Auftraggebers insbesondere deren ­Befähigung zu hinterfragen. Nachweise betreffend Zertifizierte Objektsicherheitsprüfer gemäß den Kriterien Verkehrssicherungspflicht Bautechnik (OP1) und Brandschutz (OP2), Hygiene (OP3) und Intrusionsschutz (OP4) sind kein Muss, erleichtern aber die Feststellung der Eignung von BewerberInnen.


Selbstverständlich kann diese Norm aber auch für Betriebsanlagen sowie für alle Arbeitsstätten zum Schutze der ­ArbeitnehmerInnen als Stand der Technik herangezogen werden, da auch für diese das Niveau für die Sicherstellung einer Objektsicherheit für Wohngebäude ebenfalls heranziehbar ist.


Nutzen Sie die Möglichkeit und informieren Sie sich bei zwei Experten rechtzeitig, um teure Haftungen zu vermeiden!

  • Hausverwaltungen
  • Genossenschaften
  • GebäudeeigentümerInnen
  • Sicherheitsbeauftragte
  • Sicherheitsfachkräfte
  • ArbeitsmedizinerInnen
Projektorganisation
 Gudrun Sochor,

Gudrun Sochor, MA

Seminarorganisation gu(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-17

Fax: +43 1 7138024-14

Konzeption
 Nora Ceipek

Nora Ceipek

Program Manager nc(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-37

Fax: +43 1 7138024-14

ARS Seminarzentrum
ARS Seminarzentrum
Schallautzerstraße 2-4
1010 Wien

Tel: +43 1 713 80 24

e-Mail: office@ars.at

16.04.2019 / von 9.15 bis 17.15 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
370 €
Gebühr ab der/dem 3. TeilnehmerIn eines Unternehmens
415 €
Gebühr für die/den 2. TeilnehmerIn eines Unternehmens
460 €
Gebühr für die/den 1. TeilnehmerIn eines Unternehmens
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