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Regress des Versicherers

Betreibung und Abwehr von Regressansprüchen in der Praxis

Referenten: Mag. Dr. Walter Kath
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 480,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Der Regress gegen Dritte (§ 67 VersVG)
    • Welche Ansprüche gehen auf den Versicherer über?
    • Voraussetzungen, Umfang und Wirkung des Forderungsübergangs
    • Zeitpunkt der Legalzession
    • Verjährung des auf den Versicherer übergegangenen Anspruchs
    • Die in der Praxis häufigsten Regresstatbestände
    • Quotenvorrecht des VN im Spannungsfeld zum Grundsatz „Kongruenz vor Differenz“
    • Das Angehörigenprivileg des § 67 Abs 2 VersVG
    • Rechtsfolgen des „Aufgabeverbots“
    • § 67 VersVG und seine Bedeutung für die einzelnen Sparten der Schadenversicherung
    • § 67 VersVG auch in der Personenversicherung?
    • Versicherung des Sachersatzinteresses Dritter und Auswirkungen auf das Regressrecht
    • Beschränkungen des Regressrechts in den AVB
    • Beweislastverteilung/optimale Erhebungen zur Sicherstellung des Regresses
    • Teilungsabkommen
  • Der Regress gegen den VN und (mit-)versicherte Personen 
    • (§ 158f VersVG; § 24 Abs 4 KHVG)
    • Haftpflicht- und Pflichthaftpflichtversicherung
    • Leistungsfreiheit des Versicherers und Rechte des geschädigten Dritten
      • Besonderheiten der Pflichthaftpflichtversicherung
      • Das „direkte Klagerecht“ in der Kfz Haftpflichtversicherung
    • Beendigung der Leistungspflicht des Versicherers dem Dritten gegenüber
    • Weitere Grenzen der Leistungspflicht
    • Der Übergang der Ansprüche des geschädigten Dritten auf den Versicherer
      • Leistungsfreiheit als Voraussetzung des Regresses
      • Verjährung der Regressforderung
  • Der „Prämienregress“
  • Der „Regress“ des Gebäude-Feuerversicherers gemäß § 104 VersVG
  • Prozessuales

Der Regress ist für den in Anspruch genommenen ­Versicherer in wirtschaftlicher Hinsicht ebenso bedeutsam wie für den Regresspflichtigen, weil erst dabei entschieden wird, wer von beiden die Folgen des Versicherungsfalls endgültig zu tragen hat. Dies gilt für den Regress gegen den Schädiger in gleicher Weise wie für den Rückgriff gegen den Versicherungsnehmer bei der Kfz-Haftpflichtversicherung. 


Die erfolgreiche Regressbetreibung ist freilich komplex: Angesichts der komplizierten Rechtslage bedarf es eines ­aus­geprägten Gespürs für das Zusammenwirken deckungs- und haftungsrechtlicher Aspekte. Auch eine frühzeitige Beweissicherung ist unabdingbar. 


Seminarziel ist es, die rechtlichen Besonderheiten der ­einzelnen Regressmöglichkeiten eingehend zu durchleuchten, die Probleme einschließlich der außergericht­lichen Aspekte durch zahlreiche Fallbeispiele aus der (auch deutschen) ­Rechtsprechung aufzubereiten und sie so für die SeminarteilnehmerInnen fassbar und transparent zu machen.

  • VertreterInnen der Wirtschaft 
  • MitarbeiterInnen von Versicherungsunternehmen
  • MitarbeiterInnen von Rechts- und Versicherungsabteilungen
  • VersicherungsmaklerInnen
  • VersicherungsberaterInnen
  • Selbstständige VersicherungsagentInnen und deren MitarbeiterInnen
  • Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen und deren rechtskundige MitarbeiterInnen
  • Sozialversicherungsträger und Autofahrerschutzverbände
Projektorganisation
 Ingrid Säckl

Ingrid Säckl

Seminarorganisation si(at)ars.at

Tel: +43 1 713 80 24-58

Fax: +43 1 7138024-14

Konzeption
Mag. Martina Lehner

Mag. Martina Lehner

Program Manager martina.lehner(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-74

Mobil: +43 664 88360130

Fax: +43 1 7138024-14

ARS Seminarzentrum
ARS Seminarzentrum
Schallautzerstraße 2-4
1010 Wien

Tel: +43 1 713 80 24

e-Mail: office@ars.at

12.03.2019 / von 9.00 bis 17.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
12 %
(per TN) ab 5 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
10 %
(per TN) ab 3 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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