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Spekulative Preise und die Angebotsprüfung laut BVergG

Des einen Freud, des anderen Leid!

Referenten: RA Dr. Bernhard Kall / DI Jörg Ehgartner , MBA
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 480,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Rechtliche Grundlagen BVergG
    • Preisangemessenheit aus vergaberechtlicher Sicht 
    • Wann hat eine vertiefte Angebotsprüfung stattzufinden?
    • Betriebswirtschaftliche Erklär- und Nachvollziehbarkeit eines Preises
  • Bauwirtschaftliche Grundlagen
    • Grundlagen Kalkulation K3, K4, K6 und K7
    • Welchen gesetzlichen Spielraum haben BieterInnen bei der Preisgestaltung?
    • Gratwanderung zwischen dem angemessenen und dem spekulativen Preis
  • Spekulation aus Sicht der BieterInnen
    • Möglichkeiten der Spekulation
    • Risiken und Vorteile für BieterInnen
    • Mögliche Argumentationen bei spekulativen Preisen
    • Zulässigkeit von 0 €-Preisen 
  • Prüfung der Angebote aus Sicht der AuftraggeberInnen
    • Pflichten der öffentlichen AuftraggeberInnen 
    • Möglichkeiten der Überprüfung
    • Aufklärungsgespräche mit BieterInnen
    • Aufklärungspflichten der BieterInnen
    • Preisspiegel, Preisdatenbank
  • Praktische Beispiele
    • Einzelfälle aus der Baupraxis
    • Entscheidungen der Verwaltungsgerichte

Öffentliche AufraggeberInnen sind nach dem BVergG ­verpflichtet, Angebote auf deren Preisangemessenheit zu prüfen. Dabei ist von AuftraggeberInnen zu klären, ob ein Preis spekulativ (und daher nicht angemessen) ist oder nicht. Diese ­Einschätzung erfordert nicht nur kalkulatorisches Fachwissen, sondern auch Kenntnis der gesetzlichen ­Rahmenbedingungen sowie praktische Erfahrung in ­diesem Bereich.

Im Rahmen des Seminars erhalten die TeilnehmerInnen einen Überblick über die aktuelle Gesetzeslage und Judikatur bezüglich angemessener und spekulativer Preise. Weiters werden Möglichkeiten dargestellt, wie man spekulative Preise erkennen kann, wann ein Preis als spekulativ anzusehen ist und wie man im Rahmen der Angebotsprüfung Preise prüft. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie man spekulative Preise vermeiden kann.

Das Seminar zeichnet sich besonders durch seinen Praxis­bezug aus. Es werden gemeinsam mit den TeilnehmerInnen ­Fallbeispiele aus diversen Entscheidungen sowohl aus rechtlicher als auch aus bauwirtschaftlicher Sicht ­aufgearbeitet und diskutiert.

  • Öffentliche AuftraggeberInnen
  • SektorenauftraggeberInnen 
  • AuftragnehmerInnen, die im Bereich des Vergaberechts tätig sind
  • ArchitektInnen, IngenieurkonsulentInnen
  • Rechtsabteilungen
  • Einkauf, Beschaffung
  • Unternehmen des Bauhaupt- und Baunebengewerbes
  • Bauabteilungen, Baudirektionen
  • Geschäftsführung, Führungskräfte
  • KalkulantInnen 
  • Personen, die mit der Erstellung von Ausschreibungsunterlagen und der Prüfung von Angeboten befasst sind
Projektorganisation
 Christine Walser

Christine Walser

Seminarorganisation cw(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-26

Fax: +43 1 7138024-14

Konzeption
 Michaela Pelzelmayer

Michaela Pelzelmayer

Program Manager michaela.pelzelmayer(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-54

Fax: +43 1 7138024-14

ARS Seminarzentrum
ARS Seminarzentrum
Schallautzerstraße 2-4
1010 Wien

Tel: +43 1 713 80 24

e-Mail: office@ars.at

25.04.2019 / von 9.00 bis 18.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
385 €
Gebühr ab der/dem 3. TeilnehmerIn eines Unternehmens
430 €
Gebühr für die/den 2. TeilnehmerIn eines Unternehmens
480 €
Gebühr für die/den 1. TeilnehmerIn eines Unternehmens
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