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10025 - Vergaberechts-Akademie

Vergaberecht von A-Z

Referenten: Univ.-Prof. Dr. Arno Kahl / Mag. Alexandra Terzaki / RA Dr. Wolfgang Berger und weitere ExpertInnen
Veranstaltungsform: Akademie

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 2.520,00 exkl. Ust (Frühbucherbonus von € 200,- bereits berücksichtigt)

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Modul 1: Geltungsbereich & Grundsätze des Vergaberechts
    • Rechtliche Grundlagen des Vergaberechts
      • Internationalrechtliche Grundlagen
      • Europarechtliche Grundlagen | Nationalrechtliche Grundlagen
    • Ziele, Struktur und Grundsätze des Vergaberechts
    • Persönlicher Anwendungsbereich (Auftraggeber)
      • Klassische Auftraggeber | Sektorenauftraggeber
    • Sachlicher Anwendungsbereich
      • Bauaufträge | Lieferaufträge | Dienstleistungsaufträge | Konzessionen | Gemischte Aufträge
    • „Inhouse”-Vergabe
    • Beschaffungen im Bereich Verteidigung und Sicherheit
    • Bau- und Dienstleistungskonzessionen (inklusive Praxisbeispielen)
    • Geistige Dienstleistungen vs. nicht geistige Dienstleistungen
    • Vereinfachtes Vergaberegime für besondere Dienstleistungen
    • Vergaberechtsfreie Einkäufe
      • Vergaberechtliche Ausnahmetatbestände
      • Zulässige Wahl des Verhandlungsverfahrens mit nur einem Bieter ohne Bekanntmachung
    • Vergaberechtliche Relevanz von Vertragsänderungen
    • Ermittlung des geschätzten Auftragswertes | Darstellung der relevanten Schwellenwerte
    • Gesamtvergabe vs. Teilvergabe | Kleinlos- und Kleinstlosregeln mit Praxisbeispielen
  • Modul 1: Leistungsbeschreibung und Bekanntmachung
    • Optionen als Instrument flexibler Beschaffungen, Regelungserfordernisse
    • Zivilrechtlicher Leistungsvertrag als zwingender Bestandteil der Ausschreibung
    • Gesamtvergaben
      • Zulässigkeit und Anforderungen (inkl. Erfahrungsberichten)
    • Subunternehmer-Regelung
    • Verfahrensteilnahme und Eignungsnachweise von Bewerber- und Bietergemeinschaften
    • Definition & Zulässigkeit von Alternativ- & Abänderungsanboten, Abgrenzung & Mindestanforderungen
    • Anforderungen an die verschiedenen Bekanntmachungen und Bekanntgaben
    • Teilnahmeantrags- und Angebotsfristen und deren Berechnung
    • Auskunfts- und Verbesserungspflicht des Auftraggebers
    • Berichtigung der Bekanntmachung und der Ausschreibung
    • Vorarbeitenproblematik bei Beauftragung Dritter mit der Vorbereitung der Ausschreibung
    •  Grundsätze der und Anforderungen an die Leistungsbeschreibung
    • Konstruktive und funktionale Leistungsbeschreibung
    • Verwendung technischer Spezifikationen
  • Modul 2: Praktische Abwicklung von Vergabeverfahren
    • Verfahrensarten und Verfahrenswahl
      • Einführung in Verfahrensarten & Verfahrenswahl | Verfahrensarten im Ober- & Unterschwellenbereich
      • Verfahrensabläufe und ihre Fristen und Fristverkürzungen
      • Direktvergaben – Direktvergaben mit vorheriger Bekanntmachung
        • Erweiterter Anwendungsbereich | Standpunkt der Europäischen Kommission
        • Quasi-Direktvergabe geistiger Dienstleistungen | Rechtsfolgen
      • Offenes Verfahren
        • Rechtliche Erfordernisse | Zulässige Aufklärung und unzulässige Verhandlungen
      • Nicht offenes Verfahren
        • Freie Wahl ohne gesetzliche Einschränkungen | Qualitätssicherung bei standardisierten Dienstleistungen
        • Präferenzierung hoher Lieferantenqualität
    • „Verfahrensexoten”
      • Dynamisches Beschaffungssystem | Wettbewerblicher Dialog | Elektronische Auktion | Innovationspartnerschaft
    • Rahmenvereinbarung
    • Verhandlungsverfahren
      • Ausnahmetatbestände | Ablauf eines Verhandlungsverfahrens | De-facto-Vergabe
      • Exklusivverhandlungen | Last and Best Offer
    • Zuschlagskriterien (inkl. Praxisbeispielen)
  • Modul 2: Neueste Entwicklungen im BVergG – Eignung, Auswahl & Zuschlag
    • Neueste Entwicklungen im BVergG
      • Neueste Entwicklungen und Trends der nationalen und internationalen Spruchpraxis
    • Eignung, Auswahl und Zuschlag
      • Eignungskriterien
        • Befugnis | Leistungsfähigkeit | Zuverlässigkeit
      • Anerkennungs- und Gleichhaltungsbescheide sowie Dienstleistungsanzeigen 
      • Befugnisnachweis am Beispiel ZTG und GewO | Technische Leistungsfähigkeit, Umsatzzahlen und Bilanzen
      • Konkretisierungspflichten; unternehmensbezogene Qualitätskriterien
      • Bewertung bei geistigen Leistungen, Qualitätssicherung | Billigstbieterprinzip versus Bestbieterprinzip
      • Konkretisierungspflichten von Zuschlagskriterien; Gewichtung
      • Praxisbeispiele bei Lieferaufträgen, Dienstleistungen und Bauaufträgen
      • Eignungsprüfung im Nachprüfungsverfahren; Rechtsfolgen einer Nichtigerklärung
  • Modul 3: Von der Angebotseröffnung bis zur Zuschlagserteilung
    • Angebotseröffnung im offenen und nicht offenen Verfahren, formalrechtliche Anforderungen, Protokollierung (Einlage bis Verlesung)
    • Abgrenzung: Angebotsprüfung und Angebotsbewertung
    • Behebbare und unbehebbare Angebotsmängel; Sanierungsvorschläge
    • Bestbieterermittlungs-Methoden, umfassende Begründungspflichten, Nachvollziehbarkeit, Methode der vertieften Angebotsprüfung, Kalkulationsannahmen
    • Beauftragung durch Zuschlagsentscheidung und Zuschlagserteilung
    • Rahmenvereinbarungen
    • Mitteilung und Inhalt der Zuschlagsentscheidung
    • Stillhalte- & Anfechtungsfristen, Dauer & Berechnung
    • Rechtsfolgen bei Missachtung (inkl. Praxisbeispielen)
    • Verwendung von Schluss- und Gegenschlussbriefen
    • Abschluss des Verfahrens durch Widerruf, taugliche und untaugliche Widerrufsgründe, Mitteilung & Inhalt der Widerrufsentscheidung, Bekanntmachungserfordernisse
  • Modul 3: Rechtsschutzinstrumente und Judikatur
    • Nat. Vergabekontrollinstanzen & ihre Kompetenzen / Rechtsschutz im Unterschwellenbereich
    • System der gesondert und nicht gesondert anfechtbaren Entscheidungen
    • Rechtsschutz vor und nach Zuschlagserteilung
    • Formalanforderungen von Nachprüfungsanträgen
    • Reichweite der Präklusionswirkung der Anfechtungsfristen
    • Parteien im Nachprüfungsverfahren / Vergabestopp durch einstweilige Verfügung
    • Unionsrechtliche Vorgaben für den Vergaberechtsschutz
    • Feststellungsverfahren vor Verwaltungsgerichten / Schadenersatzansprüche
    • Nichtigerklärung von Verträgen und alternative Sanktionen
    • Zivil- & zivilverfahrensrechtliche Sonderregelungen
    • Rechtsschutz vor den ordentlichen Gerichten
    • Beschwerden an den VfGH / Revisionen an den VwGH
    • Europäische Instanzen: Vorabentscheidungsverfahren & Vertragsverletzungsverfahren

Lassen Sie die Akademie mit einem kleinen Umtrunk nach dem letzten Modul ausklingen!

Das Vergaberecht erschwert den Beschaffungsprozess für öffentliche Auftraggeber durch einen an formale Vorgaben gebundenen Ablauf und hat sich in den letzten Jahren zu einem dynamischen Rechtsgebiet entwickelt, zuletzt durch die Änderung des BVergG 2018.


In dieser Ausbildung erhalten Sie sowohl für eine erfolgreiche Durchführung als auch für die Beteiligung an Ausschreibungen umfassende Informationen über die aktuellen vergaberechtlichen Vorgaben. 


Die Akademie ist dem Ablauf von Vergabeverfahren nachgebildet und übernimmt die logische Struktur des Vergaberechts. Neben einem fundierten Einblick in das Vergaberecht erhalten Sie wertvolle Tipps für die praktische Anwendung samt rechtssicherer Ausnutzung bestehender Gestaltungsspielräume. ­Darüber hinaus bietet die Akademie ausführliche Diskussionsmöglichkeiten zwischen Vortragenden und ­Teilnehmern, um auf diese Weise unmittelbar Lösungsvorschläge für aktuelle Tagesprobleme zu liefern. Damit wird nicht nur eine Vermittlung von Wissen, sondern auch die Gelegenheit zum Aufbau von Kontakten und zum gegenseitigen Austausch geschaffen.


Die Akademie ist sowohl für Einsteiger in das Vergaberecht, die erstmals mit dieser besonderen Herausforderung konfrontiert sind, als auch für Vergabeprofis die ideale Unterstützung für den täglichen Umgang mit der Materie.


Das Konzept – Ihr Erfolg Die 8-tägige Akademie gliedert sich in drei jeweils 2-tägige Grundmodule und zwei 1-tägige Spezialisierungs­module, die individuell nach Ihren Interessensschwerpunkten wählbar sind. Sie können die Vergaberechts-­Akademie (exkl. ­Spezialisierungsmodule) auf freiwilliger Basis mit einer schriftlichen Prüfung abschließen und erhalten ein von der Wirtschaft anerkanntes „ARS Akademie-Zertifikat”.  


Freiwillige Abschlussprüfung, Zertifikat & Rezertifizierung Sie haben die Möglichkeit, im Rahmen der Akademie eine freiwillige schriftliche Abschlussprüfung zu absolvieren. Die Gültigkeit dieses Zertifikats beträgt 5 Jahre. Zu seiner Aufrechterhaltung dessen ist in ­weiterer Folge ein Nachweis der Weiterbildung im Ausmaß von mind. 16 Stunden innerhalb der vergangenen 5 Jahre zu erbringen.

  • Öffentliche Auftraggeber und vergebende Stellen / Rechtsanwälte und Unternehmensberater
  • Alle mit der Vergabe von Leistungen befassten Auftragnehmer
  • Leitende Mitarbeiter aus den Bereichen: Recht, Vertrieb, öffentliches Auftragswesen, Marketing, Einkauf, Kalkulation
Projektorganisation
 Cornelia Füsselberger

Cornelia Füsselberger

Seminarorganisation cornelia.fuesselberger(at)ars.at

Tel: +43 1 713 80 24-58

Fax: +43 1 713 80 24-14

ARS Seminarzentrum
ARS Seminarzentrum
Schallautzerstraße 2-4
1010 Wien

Tel: +43 1 713 80 24

e-Mail: office@ars.at

27.09.2021 bis 04.11.2021 / Die genauen Seminarzeiten finden Sie im PDF Download
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
12 %
(per TN) ab 5 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
10 %
(per TN) ab 3 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
5 %
für ANKÖ-Kunden
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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