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Verlängerung von Prüfintervallen für Gebäude gem. ÖNORM B 1300/1301

Objektsicherheitsprüfungen - Voraussetzungen, Risikoanalysen, Haftungsfragen anhand eines realen Praxisbeispiels

Referenten: DI Günter Zowa
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 320,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

  • Inhalte der ÖNORMen B 1300/B 1301
  • einschließlich einer Gegenüberstellung
  • Risikoanalysen zur Bewertung der Abweichungen von Normen
  • Betreiberverantwortung & Organisationsverschulden
  • Der „richtige“ Objektsicherheitsprüfauftrag
  • Bauwerksbuch lt. Wiener Bauordnung
  • Haftungsrechtliche Aspekte bei Abweichungen von Normen / Richtlinien etc.
  • Praxisbeispiel

Objektsicherheitsprüfungen sind in der ÖNORM B 1300 für Wohnbauten und ÖNORM B 1301 für Nicht-Wohnbauten geregelt. Im informativen Anhang wurden in den Checklisten Prüf- bzw. Kontrollintervalle vorgegeben. Des Weiteren wurde in der Norm festgeschrieben, dass zumindest einmal jährlich eine Begehung stattzufinden hat. Durch diese Regelung hat sich aber auch bei Anwesenheit von fachkundigem Personal vor Ort, welches regelmäßig zugegen ist (z. B.: FM-Personal, Hausmeister, Schulwart etc.) die Möglichkeit eröffnet, Prüf-/ Kontrollintervalle auf bis zu 2 Jahren zu verlängern.

Da Normen nur dann verbindlich sind, wenn diese gesetzlich festgeschrieben oder vertraglich vereinbart worden sind, besteht daher die Möglichkeit von anerkannten Regeln der Technik abzuweichen, sofern ein akzeptables Sicherheitsniveau beibehalten wird. Letzteres kann durch systematische Risikoanalysen beurteilt und bewertet werden. Wichtig für den Fall der Inanspruchnahme von Abweichungen ist aber auf jeden Fall, dass die Bewertung vollinhaltlich und fachlich korrekt – unter Berücksichtigung aller Aspekte – durchgeführt wird. Für den/die BetreiberIn besteht hier ein großes ­Einsparungspotenzial bzw. können Ressourcen auf jene Objekte umverteilt werden, wo aufgrund der Gebäudenutzung intensiverer Kontroll­bedarf besteht.

Im Rahmen unseres Seminars erläutert DI Zowa unter welchen Voraussetzungen eine Verlängerung möglich ist und wie man sich als BetreiberIn für etwaige Haftungsfälle – trotz Abweichung zu anerkannten Regeln der Technik – ­absichern kann. Anhand eines realen Praxisbeispiels wird die Vorgehensweise veranschaulicht.

Das Seminar ist auch anrechenbar mit 4 Lerneinheiten als fachspezifische Weiterbildungsmaßnahme für die Rezertifizierung „ObjektsicherheitsprüferIn gem. ON B 1300/1301”.

  • Hausverwaltungen
  • ObjekteigentümerInnen
  • AuftraggeberInnen
  • Genossenschaften
  • ObjektsicherheitsprüferInnen
  • Facility Management Unternehmen
Projektorganisation
 Gudrun Sochor,

Gudrun Sochor, MA

Seminarorganisation gu(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-17

Fax: +43 1 7138024-14

Konzeption
 Nora Ceipek

Nora Ceipek

Program Manager nc(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-37

Fax: +43 1 7138024-14

ARS Seminarzentrum
ARS Seminarzentrum
Schallautzerstraße 2-4
1010 Wien

Tel: +43 1 713 80 24

e-Mail: office@ars.at

18.03.2019 / von 14.00 bis 18.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
255 €
Gebühr ab der/dem 3. TeilnehmerIn eines Unternehmens
290 €
Gebühr für die/den 2. TeilnehmerIn eines Unternehmens
320 €
Gebühr für die/den 1. TeilnehmerIn eines Unternehmens
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