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Wegerechte auf Privatgrund und öffentlichen Liegenschaften

Rechtsposition sichern - Haftungen vermeiden

Referenten: Mag. Andreas Netzer
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 450,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

In der Praxis von Unternehmen und Kommunalverwaltungen stellt sich immer öfter die Frage, ob Dritte berechtigt sind, bestimmte Wege – auch gegen den erklärten Willen von LiegenschaftseigentümerInnen – zu benutzen. Langjährige ­Erfahrung, divergierende und komplexe Rechtsauskünfte, eigenmächtige Handlungen, plötzlich aufflammende ­Nachbarschaftsstreitigkeiten und ­Schadenersatzforderungen verunsichern alle Beteiligten.


Im Rahmen des Seminars erhalten Sie einen Überblick über die öffentlich-rechtlichen und zivilrechtlichen Grundlagen der Nutzung von Straßen und Wegen. Dazu werden auch die hier wichtigen Instrumente der Übernahme in das öffentliche Straßengut, der Ersitzung und Verjährung, der Vertrauensschutz und die haftungsrechtlichen Konsequenzen eines ­bestehenden Wegerechtes erläutert. Ein Überblick über die verwaltungs- und zivilrechtlichen Möglichkeiten zur Sicherung von ­Rechtspositionen und zur Abwehr von Haftungsansprüchen rundet den Inhalt ab.

  • Was ist ein Weg und wem gehört er?
    • Bundes- und Landesstraßen, Wege, Trampelpfade
    • Öffentliches und privates Grundeigentum
    • Beschränkte und unbeschränkte Öffentlichkeit von Wegen
    • Benutzung von Verkehrsflächen durch die Allgemeinheit
    • Gesperrte Flächen und Privatwege
    • Bauliche Eigenschaften von Wegen, Straßen und Verkehrsflächen
    • Was sind Wegehalter?
  • Wie werden im öffentlichen Recht Wege begründet und gesichert?
    • Begriff der öffentlichen Verkehrsfläche
    • Verhältnis von Bundes- und Landesstraßenrecht, StVO und Zivilrecht
    • Öffentlicherklärung von Wegen durch Bescheid, Gemeingebrauch
    • Eigentumsbeschränkung oder Enteignung?
    • Entschädigungsansprüche?
  • Was ist eine Dienstbarkeit und was ist ein Wegerecht?
    • Begriff und Rechtsnatur von Dienstbarkeiten
    • Personal-, Real- und irreguläre Dienstbarkeiten
    • Bedeutung des Grundbuchs
    • Schonungsgrundsatz und Eigenmachtverbot
    • Kostentragung für Servitutswege
  • Wie entstehen und enden Dienstbarkeiten?
    • Begründung durch Vertrag, Ersitzung, Urteil, im Erbgang etc.
    • Endigung von Servituten
    • Streit über Dienstbarkeiten vor Zivilgerichten
    • Notwegerechte
  • Wer haftet für einen Weg? 
    • Begriff der Wegehalterhaftung 
    • Kriterien für unentgeltliche und entgeltliche Nutzung
    • Verschuldensmaßstäbe
    • Anforderungen an den Wegedienst
    • Welche Beweislastregeln gibt es?

Personen in Unternehmen und in der Verwaltung, die mit Agenden des Straßenrechts und zivilrechtlichen Angelegenheiten betraut oder mit Nachbarschaftsstreitigkeiten über Wegerechte und Servituten befasst sind, z. B. 

  • Groß- und Einzelhandel
  • Tourismus- und Freizeitindustrie
  • Verkehrsunternehmen mit Kundeninfrastruktur
  • Dienstleistungsunternehmen mit Angeboten für Laufkundschaft
  • Einkaufszentren
  • Unternehmen mit Kundenparkplätzen
Projektorganisation
 Gudrun Sochor,

Gudrun Sochor, MA

Seminarorganisation gu(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-17

Fax: +43 1 7138024-14

Konzeption
 Nora Ceipek

Nora Ceipek

Program Planner nc(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-37

Fax: +43 1 7138024-14

ARS Seminarzentrum
ARS Seminarzentrum
Schallautzerstraße 2-4
1010 Wien

Tel: +43 1 713 80 24

e-Mail: office@ars.at

20.11.2017 / von 9.00 bis 17.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
360 €
pro Person ab 3 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
410 €
pro Person bei 2 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
450 €
für die/den 1. TeilnehmerIn eines Unternehmens
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