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Workshop: Verkürzungsdelikte §§ 33-39 FinStrG

Interaktive Erarbeitung anhand relevanter Praxisfälle

Referenten: StB Dr. Michael Kotschnigg / Dr. Gerhard Pohnert
Veranstaltungsform: Fachseminar

zu den Details
Preis pro Teilnehmer € 360,00 exkl. Ust

Optionale Frühbucher-/Aktionsinfos: Ermäßigungen sind nicht addierbar. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten.

Nachfolgend angeführte Themenbereiche werden jeweils zunächst grob inhaltlich dargestellt. Haupt­augenmerk wird jedoch darauf gelegt, die Teilnehmer anhand von Sachverhalten aus der Praxis durch selbstständiges Herausarbeiten wesentlicher Kerngedanken und an­schließender Ergebnisdiskussion mit den ­Spezialisten darauf zu sensibilisieren, was man tun kann, um Ver­kürzungsdelikten wirksam begegnen zu können.

  • Beweisrechtliche Grundlagen und Werkzeuge
    • Was ist Sachverhalt und was nicht?
    • Ist der Sachverhalt vollständig festgestellt und worauf kommt es dabei an?
    • Welche Rolle spielt der Beweis in Theorie und Praxis?
    • Verwertbare und unverwertbare Beweise
    • Versteckte Tricks auf dem Beweissektor und wie erkenne ich sie?
  • Scheinfirmen 
    • Scheingeschäfte
    • Scheinrechnungen
    • Anforderungen an den Nachweis eines Scheingeschäfts
    • Warum sind Scheingeschäfte in Abgabensachen zumeist nur schwer zu erkennen?
    • Abgrenzung zum Gestaltungsmissbrauch (§ 22 BAO)
    • Behauptete und tatsächliche Scheingeschäfte: Wie kann ich das eine vom anderen unterscheiden?
  • Umsatzsteuerdelikte
    • Rechnungsmängel
    • Ausschluss des Vorsteuerabzuges bei Einbindung in einen Steuerschwindel
    • Judikatur des EuGH
  • Subjektive Tatseite

Steuerstrafrecht = Steuerrecht + Strafrecht!

Steuerstrafrecht ist Steuerrecht und Strafrecht zugleich, doch ungeachtet seiner Zugehörigkeit zum Strafrecht – wie der Name schon sagt – zuallererst Steuerrecht. Daher wird der Grundstein für den Erfolg oder Misserfolg im Strafverfahren zumeist bereits im Steuerrecht gelegt, was vielfach unterschätzt wird. Dies gilt auch (oder gerade) für den Abgabenbetrug 

gem. § 39 FinStrG, der das Delikt mit der höchsten Strafdrohung und einer zwingend vorgesehenen Haftstrafe ist. 


Auch bei Scheingeschäften (§ 39 Abs 1 lit b FinStrG), welche sich in jüngerer Vergangenheit offenbar verselbstständigt haben, ist der Bezug zum Steuerrecht offensichtlich. 


Interaktiv statt „frontal“

Bei dieser Fortbildungsveranstaltung handelt es sich nicht um reine Theorievermittlung oder eine Tatbestandsanalyse. Vielmehr erarbeiten die Teilnehmer in kleinen Gruppen, welche Tools sie in ihrer täglichen Praxis zur Erwirkung eines ­günstigen Urteils benötigen. Basierend auf realen Sachverhalten, welche zugleich Steuer- und Strafrecht thematisieren, haben die Seminarteilnehmer die Möglichkeit, die aus ihrer Sicht wesentlichen Punkte eigenständig darzustellen. Im Anschluss an jeden Fall wird gemeinsam mit den Experten aus der Praxis der jeweils bestmögliche Lösungsweg erörtert und diskutiert.

  • WirtschaftsprüferInnen und SteuerberaterInnen  
  • RechtsanwältInnen und NotarInnen
  • LeiterInnen und MitarbeiterInnen des Finanz- und Rechnungswesens, Controlling, Finanzbuchhaltung
  • LeiterInnen und MitarbeiterInnen in Revision und Recht 
  • BilanzbuchhalterInnen sowie BuchhalterInnen und/oder PersonalverrechnerInnen lt. BibuG
Projektorganisation
 Christine Walser

Christine Walser

Seminarorganisation cw(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-26

Fax: +43 1 7138024-14

Konzeption
Mag. Martina Lehner

Mag. Martina Lehner

Program Manager martina.lehner(at)ars.at

Tel: +43 1 7138024-74

Mobil: +43 664 88360130

Fax: +43 1 7138024-14

ARS Seminarzentrum
ARS Seminarzentrum
Schallautzerstraße 2-4
1010 Wien

Tel: +43 1 713 80 24

e-Mail: office@ars.at

10.04.2019 / von 13.00 bis 17.00 Uhr
Ermäßigungen & Teilnehmerstaffel
12 %
(per TN) ab 5 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
10 %
(per TN) ab 3 TeilnehmerInnen eines Unternehmens
20 %
Ermäßigung für RA-KonzipientInnen, WT-BerufsanwärterInnen, NO-Kandidatinnen
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