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Home-Office – der arbeitsrechtliche Regelungsrahmen

Im Gespräch mit Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal

Fast die Hälfte der Berufstätigen befinden sich nun schon seit einiger Zeit ganz oder teilweise im Home-Office. Erst vor wenigen Wochen hat die Regierung dafür die neuen Regelungen vorgestellt. Vielen stellt sich daher nun die Frage, wie damit umzugehen ist und was es alles aus arbeitsrechtlicher Sicht zu beachten gibt. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal hat im Webinar: Home-Office die Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des gesetzlichen Regelungsrahmens vorgestellt.

 

Zentrale Aspekte des Webinars

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Home-Office für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zufriedenstellend zu gestalten. Die konkreten Gestaltungsmöglichkeiten hängen dabei von der Branche und dem jeweils geltenden Kollektivvertrag ab. Daher hat Prof. Mazal die Inhalte des Webinars speziell auf die Branchen der einzelnen Teilnehmer zugeschnitten.  Im Fokus standen die einzelvertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten sowie die Potenziale von Betriebsvereinbarung und Kollektivvertrag. Innerhalb des geltenden Rechts bestehen in jedem Fall ausreichende Möglichkeiten, allfällige Probleme zu lösen.

 

Das Wichtigste zu den neuen Regelungen

Noch liegen die geplanten Regelungen nicht im Detail vor. Voraussichtlich werden sie Klarstellungen der geltenden Rechtslage enthalten sowie neue steuerliche Klarstellungen, die die Handhabung von Home-Office im Verhältnis zur Finanzverwaltung vereinfachen könnten. Mit guten Verträgen und Betriebsvereinbarungen ist es jetzt schon möglich, die rechtlichen Klarstellungen in der bereits bestehenden Gesetzeslage vorwegzunehmen.

 

Arbeitsrechtliche Herausforderungen

Home-Office lässt sich nicht in jeder Umgebung und Situation erfolgreich umsetzen. Daher ist die große Herausforderung die Gratwanderung zwischen notwendiger Planbarkeit und ausreichender Flexibilität der Lösungen. Die Bedürfnisse von Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich auch kurzfristig ändern. Deswegen muss die Vereinbarung berücksichtigen, wie und unter welchen Bedingungen Arbeitgeber und Arbeitnehmer Home-Office nicht nur begründen, sondern auch verändern wollen. Darüber hinaus ist zu klären, welche Regelungsinhalte individuell und welche generell geregelt werden sollen. Für Führungskräfte ist insbesondere wichtig, die Frage der Gleichbehandlung zu lösen: Es ist wichtig, notwendige Differenzierungen klar und plausibel erklären zu können, um Home-Office zum Erfolg zu führen. Die One size fits all-Lösung funktioniert hier nicht!

Sie wollen sich näher zum Thema Home-Office informieren?

Besuchen Sie das Webinar von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal und lernen Sie, wie Sie den arbeitsrechtlichen Herausforderungen des Homeoffice (rechts-)sicher begegnen können. 

Unser ARS-Referent Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal stellt sich kurz vor:

Lehrt am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien; er ist nicht nur als Fachautor und Herausgeber einschlägiger Fachzeitschriften, sondern auch in der praktischen Umsetzung der Rechtsregeln tätig.

>>> zu den aktuellen Seminaren von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal

 

 

 

 

 

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